Spende an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Weil der Stadt Abteilung Merklingen fand während des großen Festwochenendes (31. Mai bis 02. Juni) am Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst im Festzelt statt. Die Kollekte in Höhe von 521,92 Euro wurde an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder gespendet.

Aufgabe der Feuerwehrstiftung Gustav-Binder

Mit großem Bedauern sind leider immer wieder Feuerwehrangehörige zu beklagen, die im Einsatz ihr Leben verlieren. Auch schwere Verletzungen lassen sich trotz guter Schutzkleidung und hohem Ausbildungsstand nicht vermeiden. Bei solchen Schicksalsschlägen unterstützt die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder als soziale Einrichtung mit mildtätigem Zweck betroffene Feuerwehrangehörige oder deren Hinterbliebene. Eine wichtige Einrichtung, die benötigt wird, wenn staatliche Absicherungssysteme nicht mehr greifen.

Chronik der Feuerwehrstiftung Gustav-Binder

1930 gründete der württembergische Feuerwehrverband anlässlich des 17. württembergischen Landesfeuerwehrtages in Heilbronn die Gustav-Binder-Stiftung. Ausgestattet mit 10.000 RM wurde sie nach dem damaligen Verbandsvorsitzenden Gustav Binder, Kommandant der Feuerwehr Heilbronn benannt. Die Zinsen der Stiftung sollten zugunsten Not leidender Feuerwehrkameraden verwendet werden.

1952 konnte die Delegiertenversammlung des Landesverbandes der Feuerwehren in Württemberg und Hohenzollern die 1938 aufgelöste Stiftung wieder ins Leben rufen und mit einem Kapital von 16.436 DM ausstatten. Durch Spenden und Zinserträge steigerte sich das Kapital bis Ende 1983 auf 80.000 DM.

Bei der Verbandsversammlung 1982 in Heidelberg und des 5. Landesfeuerwehrtages 1983 in Plochingen war es der Wunsch aller Feuerwehren des Landes, die Gustav-Binder-Stiftung, die bis zu diesem Zeitpunkt nur das Gebiet des früheren Landes Württemberg umfasste, auf ganz Baden-Württemberg und alle Feuerwehrbereiche zu erweitern. Durch die Erweiterung konnte das Stiftungskapital weiter anwachsen. Seit 1963 wurden über 350.000 EUR an die Gustav-Binder-Stiftung gespendet. Im gleichen Zeitraum wurden durch die Stiftung über 200 betroffene Familien finanziell unterstützt.

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes 2005 in Aalen beschlossen die Delegierten einen neuen Stiftungsnamen. Seit 2006 heißt die Stiftung nun „Feuerwehrstiftung Gustav-Binder“.

 

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Fehlerfreies Löschen auf Zeit

38 Gruppen aus vier Landkreisen absolvierten am 29. Juni im Weil der Städter Stadtteil Merklingen die Abnahme zum Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg.

Vor einer Scheune ist Sperrmüll in Brand geraten. Der Brand droht durch ein offen stehendes Fenster auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Eine Person macht sich auf dem Balkon im ersten Obergeschoss des Wohnhauses bemerkbar und ruft um Hilfe. Ein mit neun Floriansjüngern besetztes Löschfahrzeug der Feuerwehr rückt an. Was zunächst dramatisch klingt, ist zum Glück lediglich ein Übungsszenario für das Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg. Dieses kann in den drei Stufen Bronze, Silber und Gold erworben werden. Für jede Stufe muss jeweils eine, dem Einsatzgeschehen nachempfundene, Übung, in einer genau definierten Abfolge und innerhalb von festgelegten Zeiten, durchgeführt werden. Fünf Schiedsrichter achten darauf ob alle Handgriffe korrekt ausgeführt und die Zeiten nicht überschritten werden. Es werden Genauigkeit und Schnelligkeit bewertet und für jeden Fehler Strafpunkte verteilt.

Das Leistungsabzeichen ist bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und soll durch intensives Training dazu beitragen, die notwendige Sicherheit im Einsatz zu erlangen. Vor der Übung stehen nur die Positionen des Gruppenführers, der die Arbeit der neunköpfigen Gruppe koordiniert, und des Maschinisten fest, der das Fahrzeug fährt und bedient. Alle anderen Positionen werden erst kurz vor der Abnahme ausgelost. Dadurch muss jeder Teilnehmer die übrigen Aufgaben beherrschen. Damit dies reibungslos klappt, ist ein monatelanges intensives Training notwendig. "Durch das Üben beherrscht man die Abläufe und lernt auch das Fahrzeug und die Gerätschaften sehr gut kennen", erläutert der Böblinger Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Markus Priesching. Außerdem werden durch die Vorbereitungen auf das Leistungsabzeichen auch die Kameradschaft und der Zusammenhalt gefördert, was gerade im Einsatzfall unverzichtbar sei.

Anforderungen für das Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold

Die Anforderung für das Leistungsabzeichen in Bronze ist der Aufbau eines Löscheinsatzes einschließlich der Rettung einer Person über tragbare Leiter. 27 Gruppen konnten dieses Abzeichen erwerben. Aus dem Landkreis Böblingen waren Mannschaften aus Böblingen/Sindelfingen, Aidlingen/Grafenau und die unter "Schönbuchlichtung" zusammengefassten Feuerwehrangehörigen mehrerer Wehren sowie Teams aus Magstadt, Holzgerlingen, Leonberg, Renningen, Weil im Schönbuch, Weissach und des Gastgebers Weil der Stadt erfolgreich.

Das Leistungsabzeichen in Silber setzt sich aus zwei Übungsteilen zusammen: Dem Löscheinsatz sowie einem technischem Hilfeleistungseinsatz einschließlich der Rettung einer Person und Erste Hilfe. Neun Gruppen konnten dieses Abzeichen bestehen. Aus dem Landkreis Böblingen waren die Mannschaften aus Ehningen/Gärtringen, Bondorf/Gäufelden und Leonberg erfolgreich.

Für das Leistungsabzeichen in Gold muss neben dem Löscheinsatz einschließlich der Rettung einer Person über tragbare Leiter sowie einem technischem Hilfeleistungseinsatz einschließlich der Rettung einer Person und Erste Hilfe zudem durch eine schriftliche Prüfung das notwendige Feuerwehr-Fachwissen nachgewiesen werden. Zwei Gruppen waren dafür in Merklingen angetreten. Aus dem Landkreis Böblingen konnte sich die Mannschaft aus Sindelfingen-Maichingen über das goldene Abzeichen freuen.

Auch die Gruppen aus den benachbarten Landkreisen Esslingen, Ludwigsburg und dem Enzkreis konnten bei der Veranstaltung rund um das Feuerwehrhaus im Merklinger Industriegebiet ihre Abnahmen für Bronze, Silber und Gold jeweils erfolgreich absolvieren.

Feierlich konnten die erfolgreichen Gruppen dann das Leistungsabzeichen in Empfang nehmen. Jedes übergebene Abzeichen wurde dabei von den Gruppen bejubelt. Die Vorbereitungen der Teams und der gastgebenden Wehr hatten sich gelohnt, das attestierte Kreisbrandmeister Guido Plischek in seiner Ansprache. Er dankte den teilnehmenden Wehren für ihren Einsatz und das tolle Event, das dank ihrer Teilnahme in Merklingen stattfinden konnte.

 

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150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weil der Stadt Abt. Merklingen

 

 

 

             Quelle: OpenStreetMap

 

Großer Festumzug durch Merklingen am 02. Juni

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Abteilung Merklingen findet am Sonntag, den 02. Juni gegen 14 Uhr, zusammen mit den umliegenden Feuerwehren sowie den Merklinger Vereinen, Organisationen und Einrichtungen ein Festumzug durch Merklingen statt. 33 Gruppen mit über 750 Umzugsteilnehmern, Fahrzeugen und Wagen werden sich über Hauptstraße, Vordere Straße, Stieglitzenstraße und Untere Talstraße zum Festgelände am Feuerwehrhaus bewegen.

 

Feuerwehrfest Münklingen 2019

Die Abteilung Münklingen lädt zum diesjährigen Feuerwehrfest

am 13. und 14. Juli 2019 herzlich ein.

 

Unser Festprogramm:

 

Samstag, den 13. Juli

            17:00 Uhr  Festbeginn mit Unterhaltungsmusik durch Roland Bolz

            21:00 Uhr  Barbetrieb im Gerätehaus

 

Sonntag, den 14. Juli

            11:00 Uhr  Frühschoppen

            11:30 Uhr  Mittagstisch

            13:00 Uhr  Kinderunterhaltung mit Hüpfburg, LKW-Parkour & Fahrten mit dem Feuerwehrauto

            14:30 Uhr  Kaffee und Kuchen

 

Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr Weil der Stadt

Seit neuestem gehört ein hochmoderner Einsatzleitwagen (ELW 1) zur Fahrzeugflotte der Weil der Städter Feuerwehr. Als Herzstück bei Einsätzen sei der ELW fast schon ein Muss für jede größere Wehr, wie Stadtbrandmeister Jürgen Widmann betont.

Bis der Einsatzleitwagen in Weiler Besitz kommen sollte, dauerte es einige Jahre. Bereits 2013 waren mehrfach Zuschüsse beim Land beantragt, aber nicht bewilligt worden. Erst nachdem sich die Gesetzeslage geändert hatte und auch Gebrauchtwagen gekauft werden konnten, klappte es dann 2017 endlich auch mit dem Zuschuss. Die Stadt, so Stadtkämmerer Ulrich Knoblauch, erhielt für das 92.600 Euro teure Fahrzeug 19.400 Euro Zuschuss vom Land Baden-Württemberg – wobei das Fahrzeug selbst mit zirka 70.000 Euro zu Buche schlug und die Innenausstattung mit zirka 22.600 Euro.

Das Fahrzeug, ein Vorführwagen, hatte bei der Übergabe lediglich 15 Kilometer auf dem Tacho – war aber als Gebrauchter zu bewerten. Nachdem der Zuschuss bewilligt war und die Firma Sonderfahrzeugbau Binz aus Illmenau (Thüringen) alle Wünsche und Vorstellungen der Weiler Feuerwehr eingebracht hatte, war es geschafft: Die neue mobile Kommunikations- und Einsatzzentrale der Weil der Städter Feuerwehr wurde an ihren Bestimmungsort gebracht.

Modernste Technik zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger

Ausgestattet mit moderner Kommunikationstechnik, ist der Einsatzleitwagen für die Führung und Einsatzleitung da. Der neue Einsatzleitwagen mit dem Funkrufnamen „Florian Weil der Stadt 1/11“ ist ausgerichtet auf eine mögliche Besatzung von bis zu vier Einsatzkräften, aufgeteilt in zwei Funk- und Kommunikationsarbeitsplätze und zwei drehbare Frontsitze für die Einsatzleitung. Neben der neuesten Funktechnik der Firma Feuchter GmbH befinden sich im Wageninneren Internetanschlüsse, Multifunktionsgeräte für Faxen, Drucken, Kopieren und Scannen, ein Flachbildschirm zur Einsatzdokumentation und Beratung, eine Telefonanlage, Material für Beleuchtungs- und Verkehrsabsicherung, ein Spezial-Gasmessgerät und eine einfache feuerwehr- und sanitätstechnische Beladung.

 

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